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RE-Audit "Familienfreundlichegemeinde"

 

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 Erstmals haben sich Zeller Mandatare im Jahr 2012 nach Teilnahme an einer Informationsveranstaltung mit der Möglichkeit, dem Audit „familienfreundlichegemeinde“ beizutreten, befaßt. Dieses Programm verfolgt das Ziel, familienfreundliche Maßnahmen zu sondieren, aufzuzeigen und entsprechende Projekte zu forcieren. Der Grundgedanke des „Miteinanders“ zwischen den Bürgern und öffentlichen Verwaltung steht dabei im Vordergrund und soll mittels passender Aktivitäten weiter ausgebaut und vertieft werden. Im Dezember desselben Jahres wurde sodann ein einstimmiger Beschluß formuliert, dem Audit beizutreten.

In der Folge fanden eine Vielzahl an Arbeitskreisen und Besprechungen statt, wobei auch ein professioneller Berater als Prozeßbegleiter eingesetzt war. Die auf dem Ergebnis umfassender Erhebungen sowie anläßlich der Workshops gewonnenen Erkenntnisse, die unter entsprechender Bürgerbeteiligung stattfanden, ließen einen tatsächlichen Bedarf an familienfreundlichen Leistungen im Ort erkennen bzw. ableiten. Nicht unerwähnt soll dabei bleiben, daß sich sämtliche Gremien der Marktgemeinde, insbesondere aber die Mandatarin Annelies Brugger, um eine Umsetzung des Projektes und der damit verbundenen Inhalte bemüht haben.

Diesbezügliche Resultate berücksichtigend, wurde ein exakt auf konkrete familienfreundliche Maßnahmen nach Lebensphasen getrennter Maßnahmenkatalog durch die Projektgruppe erarbeitet, wobei eine Umsetzung für zumindest drei von sieben Punkten aus diversen Lebensphasen binnen dreier Jahre vorgegeben war. In Zell wurden seitens der Politik „die Hausaufgaben gemacht“. Insgesamt fünf Projektinhalte konnten einer Umsetzung zugeführt werden und zwar die Installierung eines Startpaketes für Jungfamilien, die Erneuerung von Spielflächen im Freizeitpark, die Einführung einer Mittags- und Nachmittagsbetreuung in den Bildungsstätten, die Errichtung eines Generationenspielplatzes und letztlich die Überarbeitung der Internet-Präsentation der Gemeinde, wobei besonderes Augenmerk auf benutzerfreundliche Bedienungsflächen der einzelnen Abschnitte gelegt worden war. Überdies wurde eine „Windel-Aktion“ für Kinder bis zum vollendetem dritten Lebensjahr sowie für ältere und pflegebedürftige Mitbürger eingeführt. Weiters angemerkt werden soll aber auch, daß im Zuge des Prozesses „Lokale Agenda 21“ Zell zur energieeffizienten Gemeinden wurde, daß Genuß- und Frischemärkte organisiert wurden und das Marketingkonzept „Zeller Gold“, mit dem Betriebe aus dem Großraum Zell unter Stärkung der im Ort verbleibenden Kaufkraft unterstützt werden, eingerichtet worden ist.

Spaß für Groß und Klein am Generationenspielplatz.

Das Audit familienfreundlichegemeinde ist sohin ein systematischer Prozeß, mit dem bei der Umsetzung von familienfreundlichen Maßnahmen unterstützt und begleitet wird. In diesem Prozess wird intensiv auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort eingegangen und damit gemeinsam die Lebensqualität für alle verbessert. Dies wurde in Zell bislang erfolgreich ausgeführt, sodaß im Frühjahr einem Zusatzmodul in Form eines Re-Audits beigetreten worden war. Dieses beinhaltet auch die Durchführung von Audit-Bausteinen zur Erlangung des UNICEF-Zusatzzertifikates „kinderfreundliche Gemeinde“.

Grundlage für eine fundierte Fortführung dieses bereits erfolgreich eingeschlagenen familienfreundlichen Weges soll wieder die Einbindung der Bevölkerung und jener von Bildungseinrichtungen sein. Um ein möglichst umfassendes Bild gewinnen zu können, wurde in Fragebogen erarbeitet, welcher sämtlichen Haushalten von Zell zugestellt worden ist. Fragestellungen dabei sind unter anderem, wie das Leben in der Heimatgemeinde allgemein empfunden wird und was aus der Sicht des Befragten an Angeboten noch fehlen könnte.

 

Vollzertifizierung  

Wie schon in letzter Zeit berichtet, erfolgte durch die Familien- und Beruf-Management GmbH die Begutachtung für die Vollzertifizierung des Audit familienfreundlichegemeinde. Nunmehr kann mitgeteilt werden, dass das Audit-Kuratorium der Erteilung des Zertifikats familienfreundlichegemeinde an die Marktgemeinde Zell am Ziller zugestimmt hat.

Das Zertifikat wird auf drei Jahre vergeben und berechtigt, das österreichische Gütezeichen familienfreundlichegemeinde zu tragen. Im Rahmen der Zertifikatsverleihung am 23. Oktober konnten Bürgermeister Robert Pramstrahler, Gemeindevorstand Mag. Ursula Langesee und Gemeinderätin Annelies Brugger die Auszeichnung ent-gegennehmen. Insgesamt konnte Familienministerin Dr. Sophie Karmasin 112 Gemeinden aus ganz Österreich für ihr Engagement für mehr Familienfreundlichkeit und eine bessere Lebensqualität auszeichnen.
Das Audit familienfreundlichegemeinde ist ein systematischer Prozess, mit dem Gemeinden bei der Umsetzung von familienfreundlichen Maßnahmen unterstützt und begleitet werden. In diesem Prozess wird sehr auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort eingegangen und damit gemeinsam die Lebensqualität für alle verbessert.

Umsetzungsbericht 2016 (pdf-Format)

 

Windel-Aktion der Marktgemeinde Zell am Ziller

Bekanntlich werden seit geraumer Zeit durch die Marktgemeinde Zell am Ziller immer wieder Maßnahmen unternommen, damit die Familienfreundlichkeit erhöht wird. Dafür wurde bereits durch das Bundesministerium das Prädikat in Form des Gütezeichens „familienfreundliche gemeinde“ verliehen.

Nunmehr soll mittels einer „Windelgutschein-Aktion ein weiterer Beitrag im Interesse der Bevölkerung und damit der Lebens- und Wohnqualität in unserer Gemeinde gesetzt werden. Diese Aktion soll für Neugeborene sowie für ältere und pflegebedürftige Mitbürger gelten.

Neugeborene bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres - im Jahr 2020 (Zeitraum von 01.07.2017 - 30.06.2020)
Eltern erhalten bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres ihres Kindes pro Jahr 100 Kilogramm für die Entsorgung von Windel gutgeschrieben. Dieses Gewicht wird im jeweils laufenden Jahr bei einer der nächsten Müllvorschreibungen in Abzug gebracht. Stichtag dabei ist der Hauptwohnsitz per 1. Juli eines jeden Jahres. Es muss dafür kein Antrag gestellt werden, wird automatisch von der Gemeindeverwaltung erledigt.

Ältere und pflegebedürftige Bürger:
Für diesen Personenkreis wird im Rahm dieser Aktion die doppelte Höhe - also 200 Kilogramm - auf Antrag unter Beibringung einer auf den Antragsteller lautenden Rechnung gutgeschrieben. Dieses Gewicht wird ebenfalls im jeweils laufenden Jahr bei einer der nächsten Müllvorschreibungen in Abzug gebracht. Stichtag ist dafür der Hauptwohnsitz per 1. Juli eines jeden Jahres. Bewohner des Wohn- und Pflegeheimes sind nicht antragsberechtigt. Der notwendige Antrag muss schriftlich im Gemeindeamt eingebracht werden und ist jährlich unter Vorlage des Rechnungsnachweises zu erneuern.

Informationen dazu erhält man im Marktgemeindeamt - Standesamt - unter 05282/2222-25.

Antrag für ältere und pflegebedürftige Bürger

 

Begutachtung Audit familienfreundlichegemeinde

Die Marktgemeinde Zell am Ziller hat sich im Zuge des LA 21 Prozesses dazu entschlossen, am Audit familienfreundlichegemeinde teilzunehmen. Im Jahre 2012 wurde auf Basis einer Bestandsaufnahme der Ist-Zustand erhoben und mittels FragebogenInitiator der Gemeinden die Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung in das Projekt miteinbezogen. Daraus resultierend wurden Maßnahmen erstellt, welche bereits großteils erfolgreich umgesetzt werden konnten bzw. laufend erweitert und adaptiert werden.
• Startpaket für Jungfamilien
• Neugestaltung der Homepage
• Generationenspielplatz
• Nachmittagsbetreuung an der Zeller Volksschule
• Sicherer Schulweg
• Neugestaltung Freizeitpark
• Mobile Jugendarbeit
• EKIZ Zell
• Wohnraumschaffung
2014 wurde der Marktgemeinde Zell am Ziller nach positiver Beurteilung durch die Familie und Beruf Management GmbH das Grundzertifikat für drei Jahre überreicht. Nunmehr erfolgte eine weitere Begutachtung durch die Zertifizierungsstelle zur Vollzertifizierung. Bgm. Robert Pramstrahler sowie Auditbeauftragte GR Annelies Brugger haben umfangreich über den Verlauf der Umsetzung der Maßnahmen sowie der erzielten Erfolge informiert. Dr. Tatjana Marinell, welche als unabhängige Gutachterin des TÜV die Begutachtung vornahm, wird ihren Bericht nunmehr an die Familie und Beruf Management GmbH weiterleiten. Diese entscheiden über die Vergabe des Zertifikates für weitere 3 Jahre.

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Unterdorf 2
6280 Zell am Ziller

Tel.: +43 5282 2222
Fax: +43 5282 2222 29
Email: info@gemeinde-zell.at 

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Montag bis Donnerstag: 
jeweils von 08.00 bis 12.00 Uhr
und 13.00 bis 18.00 Uhr
Freitag: 08.00 bis 12.00 Uhr

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