>
Menü

Zell ist einer der Standorte für Antikörperstudien

Dr. Dorothee von Laer, Chef-Virologin an der Universität Innsbruck (im Bild ganz links) mit ihrem Team.

Wie wichtig die Corona-Impfungen waren, zeigen die Fallzahlen, welche ehemals als die höchsten im gesamten Land nun auf etwas mehr als 20 im gesamten Bezirk Schwaz zurückgegangen sind. Wesentlichen Anteil an diesem Rückgang haben dabei die EU-Aktion, mittels der die Einwohner unseres Bezirkes in die Lage versetzt wurde, sich in zwei Phasen mit dem Serum der Firma Biontec/Pfizer impfen zu lassen. Auch der großen Bereitschaft der Bevölkerung, die dieses einmalige Angebot ergriffen hat, ist dieser beträchtliche Rückgang der Infektionszahlen zu danken.

In der Zeit vom 15. bis 21. Mai fanden in Jenbach als auch in Zell Erhebungen für eine Fallstudie mit dem Thema „Gesund nach Covid-19 in Tirol“ statt. Die Sport- und Veranstaltungshalle des Zeller Freizeitparks war dabei einmal mehr eingerichtet worden, um einem interdisziplinärem Team der Universität Innsbruck unter Leitung der Chef-Virologin Dr. Dorothee von Laer optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Mehr als 40.000 Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirkes Schwaz wurden anläßlich zweier Initiativen mit dem zugelassenen Serum geimpft. Unter Berücksichtigung bereits bekannter Labordaten wurde gemutmaßt, daß dieser Impfstoff auch besonders gegen die Ansteckung mit der südafrikanischen Mutation wirkt. Diese Mutation war es schlußendlich, welche die Europäische Union darin bestärkte, den Bezirk Schwaz als Modellregion im Rahmen einer außerordentlichen Impfaktion zu wählen.

Im Rahmen der Antikörperstudie erfolgen klinische Prüfungen, wobei von rund 3.500 Personen weitere Fragestellungen im Zusammenhang mit vorgenommenen Impfungen zu beantworten waren. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf Reaktionen des Immunsystems nach den Impfungen gelegt. Weitere Faktoren, welche für die Wissenschaftler bedeutend sind, waren zum Beispiel Fragen, ob es trotz einer Impfung zu Infektionen (sogenannten Impfdurchbrüchen) kam, wie schwer Geimpfte bei einem solchen Durchbruch erkrankten, ob ein Zusammenhang zwischen der Immunantwort Einzelner mit einem möglichen Impfdurchbruch bzw. dem Schweregrad der Erkrankung besteht und welche Einflußfaktoren dabei zusätzliche Rollen spielen.

In der Sport- und Veranstaltungshalle des Zeller Freizeitparks wird die Fallstudie zum Thema „Gesund nach Covid-19 in Tirol“ abgewickelt.

Auch anläßlich dieser Initiative hat die Bevölkerung des Bezirkes und hier speziell des Zillertales  großartig mitgewirkt, wofür im Namen der Volksgesundheit herzlich gedankt wird. Gedankt sei aber auch Frau Dr. Dorothee von Laer und ihrem gesamten Team, welche während der vergangenen Tage die gegenständliche Aktion abwickelten. Mögen die Ergebnisse dieser Antikörperstudie mithelfen, diese Pandemie, die uns seit mehr als einem Jahr in Atem hält, nahezu dreieinhalb Millionen Menschenleben weltweit kostete und uns Einschränkungen in sämtlichen Lebenslagen aufgezwungen hat, einzudämmen und zurückzudrängen.

Terminkalender Übersicht

loader

360 Grad Panoramas

panorama vorschaubild

Newsletter Service

Newsletterservice der
Marktgemeinde Zell am Ziller:
 HIER an- / oder abmelden.

Wochenenddienste

Den aktuellen Dienstplan der Ärzte und Apotheken im Zillertal können Sie auf den Seiten der Ärzte- und Apothekerkammer erfragen (einfach auf das Logo klicken):

aerztekammer   apotheker

logo tiroler zahnaerztekammer

 

AMS Schwaz – Stellenangebote

Das Wetter in Zell

  • 03 Jan 2019

    Snow Showers -6°C -8°C

  • 04 Jan 2019

    Snow Showers -4°C -8°C

 

 

Kontakt

Marktgemeinde Zell am Ziller

Unterdorf 2
6280 Zell am Ziller

Tel.: +43 5282 2222
Fax: +43 5282 2222 29
Email: info@gemeinde-zell.at 

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag: 
jeweils von 08.00 bis 12.00 Uhr
und 13.00 bis 18.00 Uhr
Freitag: 08.00 bis 12.00 Uhr

Zum Seitenanfang