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Das Zeller Altstoff-Sammelzentrums ist für Bürger, welche den ordentlichen Wohnsitz im Gebiet der Gemeinden Gerlosberg, Hainzenberg, Rohrberg, Zell am Ziller und Zellberg begründen, zugänglich.

Folgende Altstoffe können entsorgt werden:

Altpapier, Altkarton, Alteisen, Altmetalle, Sperrmüll, Baum- und Strauchschnitt, Elektronikschrott, Altreifen und -felgen, Altholz, Styropor, Altkleider, Bücher sowie Leicht- und Verbundstoffe. Weiters wird zweimal im Jahr eine Problemstoff-Sammlung für private Haushalte organisiert.

Öffnungszeiten:

Montag: 13.00 bis 18.00 Uhr
Mittwoch: 13.00 bis 18.00 Uhr
Samstag: 09.00 bis 12.00 Uhr 

Sollte ein Entsorgungstermin auf einen Feiertag fallen, bleibt das Altstoff-Sammelzentrum ausnahmslos – ohne Einsetzung eines Ersatztermines – geschlossen!

Abfuhrkalender 2017

Biomüll-Sammelstellen

Müll App der Marktgemeinde Zell am Ziller herunterladen:

-für das iPhone: www.daka.tirol/muellapp/iphone
-für Android: www.daka.tirol/muellapp/android

 

Bio wird zu Kompost und Gas

Knapp 25% des gesamten Hausmülls sind organische und biologisch verwertbare Abfälle. Diese können durch moderne Techniken wiederverwertet und in den Naturkreislauf rückgeführt werden. Unterschieden wird dabei zwischen der Kompostierung/Eigenkompostierung und der Vergärung in Biogasanlagen. In Tirol gibt es knapp über 50 Kompostieranlagen und 10 Biogasanlagen.

Damit das Recyceln gut funktionieren kann, ist es wichtig richtig zu trennen. Ein Apfel gehört wie andere Obst- und Gemüsereste sowie verdorbene Lebensmittel, Kaffeesatz etc. in den Bioabfall (nicht in Plastiksäcken sammeln!). Ebenso können Fleischreste in der Biotonne/-Sack entsorgt werden. Knochen allerdings gehören in den Restmüll, da diese schlechter verrotten. Ebenfalls kommen Wegwerfwindeln, Katzenstreu, Staubsaugerbeutel oder Zigarettenstummel nicht in den Bioabfall, sondern in den Restmüll. Auch beim Bioabfall müssen Fehlwürfe mühevoll aussortiert werden, was zu zusätzlichen Kosten führt.

Jeder mit einer Garten- oder Grünfläche kann eigenkompostieren, indem der anfallende Bioabfall aus Küche und Garten in einen geschlossenen Komposter gesammelt wird, um den Kompost vor zu viel Feuchtigkeit zu schützen und Ungeziefer keinen Zugang zu geben. Der Kompostplatz sollte möglichst windgeschützt und schattig sein. Mit dem damit erhaltenen Dünger kann nicht nur der Boden im eigenen Garten verbessert werden, auch trägt man zu einer sinnvollen Abfallverwertung im natürlichen Kreislauf bei.

Ähnlich wie die Eigenkompostierung funktionieren die Kompostieranlagen, wo wertvolle Komposterde hergestellt wird.

Die Biogasanlagen werden auch als Energie-Recycling-Anlagen bezeichnet. Durch die in den organischen Abfällen enthaltene Energie in Form von Biogas, kann Strom, Wärme und Autotreibstoff produziert werden.

Eine Initiative der ATM mit Unterstützung der Verpackungssammel- und Verwertungssysteme.

 

Gehört alte und kaputte Technik zum alten Eisen?

Neueste Computer, Smartphones oder Fernseher müssen gekauft werden, sobald sie im Handel erscheinen. Doch was wird aus den, meist noch funktionierenden, Altgeräten? Nur die Hälfte aller defekten

Elektroaltgeräte

Elektroaltgeräte werden bei offiziellen Sammelstellen abgegeben. Der andere Teil wird bei den Nutzern zu Hause gelagert, landet als Fehlwurf im 

Restmüll oder wird illegal ins Ausland ausgeführt. Dort werden die Altgeräte auf riesigen Müllhalten deponiert oder verbrannt: ohne Rücksicht auf die Menschen oder die Umwelt.

Dabei steckt in den vermeintlichen Altgeräten eine Vielzahl von wertvollen Materialien, die als sekundäre Rohstoffe zurückgewonnen werden können. Frontgläser von Bildschirmen können aufgrund ihres Gehaltes an Barium oder Konusgläser aus Blei zur Wiederverwertung in der Glasindustrie oder in der Bleiverhüttung genutzt werden. Ebenso sind sowohl die Eisen-, Aluminium-, Kupfer- und Edelmetallteil (Leiterplatten) als auch die wiederverwertbaren Kunst-stoffe für die Recyclingindustrie von Interesse.

Elektroaltgeräte können kostenlos bei Ihrem Recyclinghof in der Nähe abgegeben werden, da bereits beim Kauf die Entsorgungsgebühr bezahlt wurde. Wichtig ist: Vorher bei Handys, Radios oder MP3-Playern die Batterien oder Akkus zu entfernen, da sonst unnötig Schadstoffe beim Recyclingprozess des Elektro- und Elektronikschrotts eingebracht werden. Die Batterien können im gleichen Zug beim Recyclinghof in der Batteriebox abgegeben und im Rahmen der Problemstoffsammlung entsorgt werden.

An den Recyclinghöfen werden vier Gruppen von Elektroaltgeräten unterschieden:

  • Großgeräte: Herde, Waschmaschinen, usw.
  • Kleingeräte: Radios, CD- und DVD-Player, Computer, Küchengeräte, Handys, usw.
  • Bildschirmgeräte: TV- und Computer-Bildschirme, usw.
  • Kühlgeräte: Kühl- und Gefrierschränke, Klimageräte, usw.

Alte und kaputte Technik ist kein altes Eisen, das sinnlos in Müll geworfen werden muss. Es ver-stecken sich wichtige Ressourcen in den Geräten, die durch richtige Entsorgung wiederverwertet dem Recyclingkreislauf zurückgeführt werden.

 

Plastik ist nicht gleich Plastik

Kunst- und Verbundstoffe halten wir täglich in unseren Händen. Wenn der Joghurtbecher leer gelöffelt und die Milchpackung ausgetrunken ist, werden sie entsorgt! Danach ist die Sache für uns erledigt.
Aber der Recyclingweg der Kunst- und VerbundstoffePlastik LQ fängt dann erst an.

Wichtig zu merken: in die gelbe Tonne/Sack gehören nur Verpackungen!! Das sind zum Beispiel Getränke-, Kaffee- und Vakuumverpackungen. Als Verbundstoffe werden Materialien bezeichnet, die aus mindestens zwei unterschiedlichen Werkstoffen bestehen, die vollflächig miteinander verbunden sind. Dazu zählen Tablettenverpackungen oder Getränkeverpackungen. Alles, was nicht zu den Verpackungen zählt, wie Kinderspielzeug, Zahnbürsten, Gummistiefel, Gartenschläuche oder Strumpfhosen gehören nicht in die Kunst- und Verbundstoffverpackungen, sondern in den Restmüll.

Eine der modernsten Sortieranlagen ist die Tiroler Recycling GmbH der Unternehmen DAKA und Höpperger. In Pfaffenhofen bei Telfs werden die Kunst- und Verbundstoffe über 86 Förderbänder so weit aufgearbeitet, dass die Kunststoffe bis zu 98% sortenrein sind und gepresst zur Wiederverarbeitung in die Industrie transportiert werden.

Aus der hochwertigen Charge der Kunst- und Verpackungsstoffe, wie PET-Flaschen, können Fleece- oder Primaloftjacken gefertigt werden. Ein Teil der recycelten PET-Flaschen wird wiederum der PET-Flaschenproduktion zugeführt. Die Kunst- und Verbundstoffe wie Joghurtbecher können zu Gartenbänken, Blumentöpfen, Lärmschutzwände oder zu Füllmaterialien für Textilien verarbeitet werden. Österreichweit werden von den 207.000 Tonnen gesammelten Leichtverpackungen 88% wiederverwertet.

Verunreinigte und vermengte Kunststoffabfälle dienen als Energielieferant. Kunststoffe sind ein wertvoller Energieträger, da diese unter anderem aus Rohstoffen wie Erdöl, Kohle oder Erdgas hergestellt werden. Ein Kilogramm Kunststoff liefert dabei so viel Heizwert wie ein Liter Heizöl.

Die Kunststoffabfälle, die wir tagtäglich in unseren Händen halten und oftmals achtlos in den Müll werfen, sind wertvolle Rohstoffe, die sowohl stofflich als auch energetisch verwertet werden. Kunst – und Verbundstoffe sind eben mehr als nur Plastik.

Eine Initiative der ATM mit Unterstützung der Verpackungssammel- und Verwertungssysteme.

 

Die Aluminiumfolie und die Fischdose

Verpackungsmaterialien aus Aluminium oder Metall gehören zu den Metallverpackungen und deswegen in die „Blaue Tonne“. Zu den Metallverpackungen zählen beispielsweise Dosen, Aluminiumfolien oder restentleerte Spraydosen. Metallverpackungen LQVerbundstoffe, wie Chipsverpackungen, Töpfe, Pfannen oder Spraydosen mit Restinhalten gehören nicht in den Metallabfall. Ebenso werden die Nespressokapseln in einer eigenen Sammlung gesammelt. Haushaltsschrott kann bei der Altmetallsammlung der Gemeinde abgeben werden.

Altmetalle und Verpackungen aus Aluminium enthalten wertvolle Rohstoffe. Insbesondere Aluminium, das bei der Herstellung viel Energie benötigt, schont durch Recycling die Rohstoffe und die Umwelt. Vor der Wiederverwertung werden die Eisenmetalle (Gusseisen und Stahl) von den Nichteisenmetallen, den sogenannten Buntmetallen wie zum Beispiel Aluminium, Kupfer und Zinn, durch Sortiermaschinen getrennt. Aus Aluminiumverpackungen werden sowohl hochwertige Produkte, wie Fensterprofile, Fahrradrahmen oder KFZ-Teile (z.B. Alufelgen), als auch blanke Folie (Schokoladefolie etc.) oder lackierte bzw. bedruckte Aluminiumverpackungen (Getränkedosen, Joghurtbecherdeckel etc.) hergestellt.
Die restlichen Altmetalle werden eingeschmolzen und in der Industrie als Ausgangsmaterial für Hochgeschwindigkeitsschienen oder Gehäuse für Waschmaschinen verwendet.

Eine Initiative der ATM mit Unterstützung der Verpackungssammel- und Verwertungssysteme.

 

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Kontakt

Marktgemeinde Zell am Ziller

Unterdorf 2
6280 Zell am Ziller

Tel.: +43 5282 2222
Fax: +43 5282 2222 29
Email: info@gemeinde-zell.at 

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