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Neue Heimat übergibt neues Sozialzentrum in Mayrhofen

Die Neue Heimat Tirol (NHT) hat in Mayrhofen ein neues Sozialzentrum mit 80 Pflegebetten, Räumlichkeiten für den Sozialsprengel und Tagespflege für die Kaiser-Franz-Josef-Stiftung sowie eine Zentralgarage für die Gemeinde errichtet. Am Freitag wurde die neue Einrichtung übergeben. Der Bezug ist mit Jänner 2018 geplant. Anschließend soll auch das bestehende Wohn- und Pflegeheim in Zell umgebaut und modernisiert werden.

„Die NHT ist nicht nur der größte gemeinnützige Wohnbauträger in Tirol, sondern errichtet zunehmend auch kommunale Infrastrukturprojekte für die Tiroler Gemeinden“, weiß NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner. Die Errichtung von Seniorenheimen und betreubaren Wohneinheiten ist dabei ein wachsendes Geschäftsfeld. Weitere Projekte sind derzeit in Natters und Jochberg vor der Fertigstellung. In Mayrhofen hat die NHT insgesamt 22,3 Mio. Euro investiert. Der Bau des Sozialzentrums wurde vom Land Tirol engagiert mitgetragen, informiert LR Johannes Tratter, der in der Landesregierung u.a. für Gemeinden und Wohnbauförderung zuständig ist: „Durch die Bereitstellung von Mitteln aus dem Gemeindeausgleichsfonds und der Wohnbauförderung wurde die erfolgreiche Umsetzung dieses gemeindeübergreifenden Großprojekts ermöglicht. Die Leistungen der neuen Einrichtung stärken die Versorgungsinfrastruktur der gesamten Region!“

Das neue Sozialzentrum „Gepflegtes Wohnen“ gehört zur Kaiser-Franz-Josef-Stiftung, in der die 17 Gemeinden des mittleren und hinteren Zillertales vertreten sind. „Für das Zillertal ist dieses zusätzliche Angebot ein Quantensprung. Mit nunmehr 144 Betten in der Region sind wir für die steigende Nachfrage unserer immer älter werdenden Gesellschaft gut gerüstet“, betont Stiftungsvorstand Bürgermeister Robert Pramstrahler. Standort-Bürgermeisterin Monika Wechselberger ergänzt: „Im neuen Sozialzentrum können sämtliche stationären, teilstationären und ambulanten Dienstleistungen angeboten werden. Das ist für die regionale Versorgung eine enorme Aufwertung. Auch die neue Zentralgarage mit insgesamt 412 zusätzlichen Stellplätzen in zentraler Lage ist ein Mehrwert für die Gemeinde.“

73 Pflegezimmer mit 80 Betten
Für die Pläne zeichnet das Innsbrucker Büro Scharmer-Wurnig als Sieger des Architektenwettbewerbs verantwortlich. Das kompakte Gebäude wurde im bewährten NHT-Passivhausstandard ausgeführt. Im Erdgeschoß sind die Allgemeinräume wie Küche, Wäscherei sowie ein Café untergebracht. Auch die Räumlichkeiten des Sozialsprengels sind dort angesiedelt. In den drei Obergeschoßen befinden sich die Wohngruppen mit den 73 Pflegezimmern sowie die Tagesbetreuung. Jede Wohngruppe verfügt über eine Wohnküche, ein Dienstzimmer sowie eine Stube. Pflegebad sowie diverse Sanitärräume werden von den jeweiligen Wohngruppen gemeinsam genutzt. Im Außenbereich steht das „Bauerngartl“ als grüne Oase für die Bewohnerinnen und Bewohner zur Verfügung. Die gebürtige Innsbruckerin Carola Dertnig lädt mit ihrer Kunstinstallation O vor dem Sozialzentrum ebenfalls zum Verweilen ein.

 

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